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Der Holocaust, ein Teil von uns

27 Gennaio 2016

Der Holocaust, ein Teil von uns

Überlebende des Holocaust haben mich maßgeblich geprägt. Ihre leidvollen Erzählungen, ihre Hoffnungen und Ideen sind es, die wir nie vergessen dürfen.

Gutenachtgeschichten, mit denen viele als kleines Mädchen eingeschlafen sind. Dennoch ist die traurige Wahrheit, dass die zahlreichen ermordeten Angehörigen – trotz der großmütterlichen Schilderungen – fremd sind. Im Grunde genommen sind sie fast spurlos verschwunden. Ein Freund meiner Eltern merkte einmal über dieses Verschwinden der Vorfahren an: “Wie sollte ich meinen Kindern erklären, dass meine Frau und ich nicht Adam und Eva waren?” Mit den Jahren verstehe ich seine Frage immer besser.

Seit 1996 ist der 27. Januar der „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ und damit ein nationaler Gedenktag, an welchem man in Deutschland, der EU und der Welt der über sechs Millionen Juden und der vielen anderen Opfer gedenkt, die während der nationalsozialistischen Herrschaft ermordet wurden.

Auschwitz war die größte Menschenvernichtungsanlage aller Zeiten. Vor 71 Jahren wurde das Vernichtungslager von den Sowjets befreit.

Auschwitz, das ist der furchtbarste Name, den die deutsche Geschichte kennt. Was zwischen 1940 und 1945 in der größten Menschenvernichtungsanlage der Nazis passierte, hatte die Welt bis dahin nicht gesehen: den industrialisierten Massenmord im Fließbandverfahren. Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten die letzten 7.000 Häftlinge. Seit 1996 begeht die Bundesrepublik an diesem Tag den Holocaust-Gedenktag. 2006 wurde der Gedenktag auf Beschluss der Vereinten Nationen auch weltweit in den Kalender übernommen. (Quelle: heute.de)

Zur Todesfabrik entwickelte sich Auschwitz endgültig ab Herbst 1941, als Hitler mit Blick auf den stockenden Russland-Feldzug und den absehbaren Kriegseintritt der USA immer neue Drohungen gegen die Juden ausstieß. Ab Juli 1942 wurde die “Selektion an der Rampe” eingeführt. Direkt aus den Güterzügen wurden die zur Vernichtung ausgewählten Menschen in die Gaskammern geführt und mit Zyklon B ermordet. Den nicht sofort für den Tod bestimmten Häftlingen erging es kaum besser: “Vernichtung durch Arbeit” hieß die Devise. Andere wurden Opfer von medizinischen Versuchen, die unter anderem der Lagerarzt Josef Mengele durchführte.

Bis zu anderthalb Millionen Menschen kamen im Stammlager Auschwitz und den Nebenlagern Birkenau und Monowitz sowie den rund 40 Nebenlagern um. Meist waren es Juden, aber auch Sinti und Roma, Polen oder russische Gefangene. Als sich die Rote Armee im Januar 1945 dem 60 Kilometer von Krakau entfernt gelegenen Lager näherte, hatte die SS bereits versucht, die Spuren der Vernichtung zu beseitigen. Doch das misslang. Die sowjetischen Soldaten fanden unter dem Schnee nicht nur die Spuren der Krematorien, sondern auch noch sechs Warenlager, in denen sich die Habseligkeiten der Häftlinge stapelten: fast 350.000 Anzüge von Männern und 840.000 Frauenkleider – sowie Berge von
Frauenhaar und Zahngold, so heute.de.

Die Erinnerung darf nicht enden; sie muß auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.
Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

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