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Wichtige Erfolge für Schutzhütten erzielt

23 Novembre 2015

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Wichtige Erfolge für Schutzhütten erzielt

Jahresversammlung der HGV-Fachgruppe „Schutzhütten Südtirol“ abgehalten

Bozen – Auf eine erfolgreiche Bergsaison blickten die Mitglieder der Fachgruppe „Schutzhütten Südtirol“ zurück. Ein großes Thema wird die Erreichbarkeit der einzelnen Schutzhütten werden.

Die Schutzhüttenbetreiber, welche Mitglied im Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) sind, blickten bei ihrer Jahresversammlung im Hotel „Elephant“ in Brixen auf ein erfreuliches Jahr zurück. Dank der günstigen Wetterbedingungen konnte insgesamt eine positive Saison im Verhältnis zur vielfach verregneten Saison 2014 erzielt werden. Ebenfalls sehr wichtig waren einige Erfolge, welche die Fachgruppe „Schutzhütten Südtirol“ für ihre Mitglieder erzielen konnte. Stefan Perathoner, Vorsitzender der Fachgruppe, erwähnte das vereinfachte Prozedere bei Umbauarbeiten auf bestehenden Schutzhütten. „Die Projekte müssen nur mehr von der örtlichen Baukommission und von der Landschaftsschutzkommission behandelt werden. Dies stellt für uns eine große Erleichterung dar“, sagte Perathoner. Seit geraumer Zeit hat sich die Fachgruppe um diese Vereinfachungen bemüht. Ein Erfolg wurde auch bei den Brandschutzauflagen erzielt. Auch hier gelang es, diverse Vereinfachungen in bürokratischer Hinsicht zu erreichen. Einen weiteren Durchbruch hat es bei der Finanzierung von Internetanschlüssen auf den Schutzhütten gegeben. Demnach sollen die Investitionskosten dafür auch seitens der öffentlichen Hand gefördert werden. Allerdings müssen die Anwendungskriterien noch abgewartet werden.

Kritisch äußerte sich Perathoner zu den Ausschreibebedingungen der Schutzhütten, welche sich im Landesbesitz befinden. Wenn auch die Ausschreibung nun einzeln erfolgen wird, so sind dennoch einige Details etwas fragwürdig, meinte Perathoner. Die Fachgruppe ist jedoch interessierten Mitgliedern bei der Teilnahme an der Ausschreibung behilflich.

Im kommenden Jahr wird sich die Fachgruppe speziell mit der Erreichbarkeit der Hütten befassen. Dabei geht es um die Themen Zufahrtswege, Seilbahnen, Telekommunikation und zeitgemäße Erschließung der Hütten. „Wenn wir wollen, dass unsere Betriebe von unseren Kindern weitergeführt werden, dann müssen wir hier nach Lösungen suchen“, unterstrich Perathoner. Zudem steht die Neueinstufung der Schutzhütten an.

Gottfried Schgaguler, Vizepräsident des HGV, dankte der Fachgruppe für ihre wertvolle Arbeit und verwies ebenso auf die jüngst erzielten Erfolge. „Unsere Schutzhütten sollen so instandgehalten werden können, dass sie auch in Zukunft den Wünschen der Gäste gerecht werden“, sagte Schgaguler und sprach dabei auch die Versorgung der Schutzhütten mit dem Internet an. Dem Trend des Vernetztseins könne man sich auch am Berg nicht verschließen, betonte Schgaguler.

Hansjörg Haller, Amtsdirektor im Funktionsbereich Tourismus und Alpinwesen, informierte über die aktuelle Situation bei den Fördergesuchen und bestätigte, dass im kommenden Jahr die Neueinstufung der Schutzhütten vorgesehen ist.

Weiters stellte Thomas Perathoner die Vorteile der Einkaufsgesellschaft „gastro-pool“ vor. Günther Plattner, Inhaber von „MountainSpirit“, informierte über die Konvention mit der Fachgruppe und ging auf künftige Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit ein.

Vor der Jahresversammlung nutzten zahlreiche Mitglieder die Möglichkeit, die Baustelle des Brennerbasistunnels in Mauls zu besichtigen.

Bildtext: Amtsdirektor Hansjörg Haller, Francesca De Lucia, Thomas Perathoner, gastro-pool, Günther Plattner, „MountainSpirit“, Obmann Stefan Perathoner, HGV-Vizedirektorin Ester Demetz und HGV-Vizepräsident Gottfried Schgaguler.

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