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VISSIDARTE UND DAS MEER: DAS EXPERIMENT

8 Novembre 2015

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VISSIDARTE UND DAS MEER: DAS EXPERIMENT

Die Südtiroler Kunst- und Kulturzeitschrift vissidarte widmet ihre 11. Ausgabe dem Thema Meer.

Immerwährender Sehnsuchtsort und sommerlicher Freizeithafen für strandhungrige Städter: das Meer. Im vergangenen Jahrzehnt änderte sich die nord-, mittel- und südeuropäische Betrachtung von der liebsten Freizeitdestination gewaltig. Plastik, der zur Bedrohung der Weltmeere wird, heillos überfischte Gebiete, in denen Fischern die Lebensgrundlage entzogen wird und das Mittelmeer als Straße der Hoffnung und Europas nasseste Leichenhalle zugleich. Wie sehen Künstler, Kunstschaffende und Fotografen das Meer? Wer und was stehen dort im Fokus?

Südlich des Alpenhauptkammes arbeitet die Kunst- und Kulturzeitschrift vissidarte – auf einer Höhe von 370 und 1.000 Metern über dem Meeresspiegel und rund 160 Kilometer Luftlinie von der Adria entfernt – daran, dem Meer auf den Grund zu kommen. Kann das gut gehen? vissidarte findet: durchaus! Sie präsentiert Kunst, die ohne die größte Krise des neuen Jahrtausends nicht auskommt. Und Künstler, welche die verwunschene Seite des Meeres in filigranen Arbeiten einfangen. Oder jene, die ihre Arbeiten gleich im Meer versenken. vissidarte bringt Interviews mit Einwanderern, die ihren Arbeitsplatz bewusst am Meer suchten und zum Thema Integration jede Menge zu sagen haben. Kunsthandwerker, deren Begeisterung für das Gold des Meeres Grenzen überwindet und Kulturschaffende, die vom Meer den Weg zur Quelle gehen und ihre guten Gründe offenlegen. Und Geschichten von Freundschaften, die das Meer geboren hat.

Die zahlreichen Autorinnen und Autoren aus drei Ländern haben sich für vissidarte in die Badelatschen geschmissen, sind tief getaucht und weit hinaus gesegelt. Und haben Literaten, Fotografen, Künstler, Musiker und Kulturschaffende vor allem aus Südtirol, aber auch aus anderen Regionen an Land gezogen. Diese Vielfalt ist Grundvoraussetzung, um dem Experiment gerecht zu werden. Und weil es um Vielfältiges geht, bricht die Kunst- und Kulturzeitschrift bei der diesjährigen Präsentation auch geografische Grenzen: die Vorstellung findet gegen Ende des Jahres im Vinschgau auf der Tschenglsburg statt. Wenige hundert Meter entfernt von der Etsch, die ja bekannterweise ins Meer fließt.

Im Bild: vissidarte am meer – Katharina Hohenstein, Andrea Dürr und  Sonja Steger/Copyright Fotografin Anna Gruber/annagruber@hotmail.de

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