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Wirkliche Gleichstellung im Gebrauch der Muttersprache – die Südtiroler Freiheit weiterhin skeptisch

14 Ottobre 2015

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Wirkliche Gleichstellung im Gebrauch der Muttersprache – die Südtiroler Freiheit weiterhin skeptisch

Die Arbeitsgruppe „Recht auf Muttersprache“ der Süd-Tiroler Freiheit begrüßt die neue Durchführungsbestimmung zum Gebrauch der Sprachen im Umgang mit der öffentlichen Verwaltung. Demnach können nun auch Ausländer wählen, ob sie mit Behörden in deutscher oder italienischer Sprache kommunizieren wollen. Die Bewegung erinnert gleichzeitig aber eindringlich daran, dass bei der Gleichstellung der Sprachen noch vieles im Argen liegt: „Diese neue Bestimmung soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine wirkliche Gleichstellung der Sprachen noch lange nicht erreicht ist!“

„Es vergeht keine Landtagssitzung, wo die Süd-Tiroler Freiheit nicht auf die Missachtung der Zweisprachigkeitsbestimmungen, sei es bei Post, Bahn, Carabinieri, Polizei oder anderen Behörden, hinweisen muss“, so Stefan Zelger, Sekretär der Landtagsfraktion. „Jüngstes Negativbeispiel war die letzte Stellenausschreibung der Polizei, wo Deutschkenntnisse quasi umsonst waren. Solange sich diese Missstände nicht ändern, bleiben die Zweisprachigkeitsbestimmungen totes Papier, egal ob für Einheimische oder Ausländer“, so die Süd-Tiroler Freiheit abschließend.

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