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Flughafendebatte – Präsentation im Landtag abwarten

18 Ottobre 2015

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Flughafendebatte – Präsentation im Landtag abwarten

Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Roland Tinkhauser spricht sich dafür aus, dass in Sachen Flughafen zunächst die Vorstellung des neuen Flughafenkonzepts des Landeshauptmannes im Landtag abgewartet wird.

„Es sind ja in den vergangenen Tagen erste Eckdaten zum Business Plan in den Medien bekannt geworden. Während für mich die Zahlen des neuen Konzeptes, vor allem der jährliche Zuschuss der öffentlichen Hand von 2,5 Mio. Euro überraschend positiv niedrig ausfallen, sind für mich bei den 170.000 Passagierzahlen noch einige Fragezeichen vorhanden, die sicherlich im Anschluss an die Vorstellung oder bei der Debatte zum Landesgesetz im Detail begründet werden. Werden die 2,5 Mio. Euro im Gesetz wie angekündigt festgeschrieben, dann beträgt die jährliche Wertschöpfung für das Land Südtirol durch Tourismus und kurzfristige Erreichbarkeit von Geschäftsreisenden sicherlich ein Vielfaches“, so der Landtagsabgeordnete Roland Tinkhauser. 

„In der Diskussion um den Flughafen, die ja bereits sämtliche verhärteten Fronten der Vergangenheit erkennen lässt, darf eine volkswirtschaftliche Frage nicht betriebswirtschaftlich beantwortet werden. Um die Diskussion zu versachlichen, ist dazu eine Rechnung aufzustellen, nämlich wie viel der durchschnittliche Fluggast, ob als Tourist oder Geschäftsreisender, in Südtirol Geld ausgibt und wie viel davon wiederum als Steuer im Landeshaushalt landet – dann kann man erst vergleichen ob 2,5 Mio. Euro jährlich viel oder wenig sind“, so Tinkhauser weiter. 

„Jedenfalls kann man sich auf eine äußerst spannende Debatte im Zuge der Volksabstimmung in Südtirol freuen, die sich schlussendlich nicht nur darum drehen wird, ob Flughafenkonzept ja oder nein, sondern aller Voraussicht nach weiter und tiefer gehen wird. Nämlich ob die Menschen in Südtirol sagen werden: wir wollen dieses Land weiter entwickeln oder wir wollen den Ist-Stand bewahren in der Meinung, dass wir ohnehin auf einer Insel der Seligen leben“, so Tinkhauser abschließend.

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