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Doppelte Staatsbürgerschaft, der freiheitliche Generalsekretär kritisiert die möglich negative Empfehlung des Südtirol-Unterausschusses

5 Giugno 2015

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Doppelte Staatsbürgerschaft, der freiheitliche Generalsekretär kritisiert die möglich negative Empfehlung des Südtirol-Unterausschusses

Der Südtirol-Unterausschuss im österreichischen Parlament wird aller Voraussicht nach eine negative Empfehlung für die doppelte Staatsbürgerschaft abgeben. Seit Jahren hängt dieses wichtige Thema in der Luft und die Bevölkerung in Südtirol erwartet sich konkrete Schritte, die das Band zum Heimatland stärken. Der Freiheitliche Generalsekretär Simon Auer kritisiert das Abwälzen des Themas vonseiten der ÖVP und der Grünen auf die Ebene der Europaregion.

„Es fehlt der politische Wille zur Umsetzung der doppelten Staatsbürgerschaft“, so der Freiheitliche Generalsekretär Simon Auer einleitend. „Die Hoffnung auf die doppelte Staatsbürgerschaft, die für die deutsche und ladinische Minderheit ein weiterer Schutz innerhalb Italiens wäre, darf nicht enttäuscht werden. Allein die FPÖ spricht sich für den Doppelpass aus und setzt sich konsequent für die Interessen Südtirols ein“, so Auer.

„Die Autonomie Südtirols ist längst schon vom heranwachsenden Zentralstaat ausgehöhlt worden. Das wissen sowohl die politisch Verantwortlichen in Südtirol als auch die Regierungsparteien in Österreich. Selbst anlässlich des Treffens am 5. Mai 2015 zwischen dem Landeshauptmann und dem italienischen Ministerpräsidenten Renzi wurde über die verlorengegangenen autonomen Kompetenzen Südtirols gesprochen“, betont Auer.

„Dem Abbau der autonomen Kompetenzen können Lobreden auf die Europaregion auch keinen Riegel vorschieben“, bekräftigt der Freiheitliche Generalsekretär und fordert die konkrete Stärkung des Bandes zwischen Südtirol und dem österreichischen Vaterland. „Die doppelte Staatsbürgerschaft wäre ein erster, wichtiger Schritt hierzu. Italien wird sich unübersehbar zum Zentralstaat entwickeln“, so der Freiheitliche Generalsekretär Simon Auer. „Im vergangenen Jahr hat es schon etliche Vorstöße des SVP-Partners PD zur Abschaffung der Autonomien gegeben. Zu erinnern sei an die Reformministerin Elena Maria Boschi oder an die PD-Abgeordnete Ventricelli. Die Südtiroler Politik und die Schutzmacht Österreich sind unter Zugzwang sich endlich diesen Problemen zu stellen“, wiederholt Auer.

„Jeder Sprung in Richtung Eigenständigkeit und der Stärkung der eigenen Identität ist zu begrüßen, ansonsten werden wir eines Tages in einer Provinz ohne autonome Kompetenzen erwachen“, schließt der Freiheitliche Generalsekretär.

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