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Walther Mairhofer, es gibt in Marling noch einige offene Baustellen, die es gilt abzuschließen

8 Maggio 2015

Walther Mairhofer, es gibt in Marling noch einige offene Baustellen, die es gilt abzuschließen

Walter Mairhofer ist seit 10 Jahren Bürgermeister von Marling und war vorher fünf Jahre im Gemeindeausschuss. Er ist verheiratet, Vater von zwei Kindern. Er ist Akademiker und unterrichtet an Landeshotelfachschule Kaiserhof von Meran Deutsch und Geschichte.

Dr. Mairhofer, was sind die Beweggründe, wieder als Bürgermeisterkandidat der SVP zu dieser Gemeinderatswahl anzutreten?
Es gibt in Marling noch einige offene Baustellen, die es gilt abzuschließen. Es ist mir ein großes Anliegen, die Gemeinde geordnet meinem Nachfolger zu übergeben.

Gab es außer Ihnen auch noch andere Anwärter innerhalb der Sammelpartei?
Wir haben lange darüber diskutiert, ob es Sinn macht, viele Bürgermeisterkandidatinnen oder Kandidaten ins Rennen zu schicken. Eine Überlegung wert war sicherlich, sowohl eine Frau als auch einen Mann für das höchste Amt in der Gemeinde zu nominieren. Da es meine letzte Amtsperiode ist und man grundsätzlich mit der Arbeit zufrieden war und auch nicht der Wunsch bestand, das System komplett zu ändern, hat man sich letztlich dafür entschieden, nur einen Bürgermeisterkandidaten für die SVP zu nominieren.

Welche Ziele gilt es nun in Marling zu verwirklichen und bei welchen Problemen besteht Ihrer Meinung nach Handlungsbedarf?
Es gibt noch einige Ziele, die in unserer Gemeinde zu verwirklichen bzw. abzuschließen sind. Dabei denke ich an die unterirdische Verlegung der Stromleitungen, an den Kampf um die Umweltgelder, die Umsetzung der Wohnbauzone, die Umfahrung Forst, die Trinkwasserversorgung vor allem für den Marlinger Berg, die Verkehrsberuhigung auf öffentlichen Straßen, vor allem im Bereich der Gampenstraße im Unterdorf, an die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Senioren, Familien, Jugend, der Wirtschaft und an den Bau der Feuerwehrhalle.
Akuter Handlungsbedarf besteht in unserer Gemeinde im Prinzip nicht, da wir bereits seit 2008 ein Leitbild mit 100 Maßnahmen verschriftlicht haben, welches uns ein geordnetes, organisiertes und vorausschauendes Handeln ermöglicht. Nicht umsonst wurde unsere Gemeinde mit dem Dorferneuerungspreis 2012 für besondere Leistungen in mehreren Bereichen der Dorfentwicklung ausgezeichnet. Zudem erhielten wir als erste Gemeinde Italiens die Nachhaltigkeitszertifizierung der höchsten Klasse.

Wie ist das Verhältnis zwischen Ihnen und der Opposition? Die Demokratische Partei kandidiert doch auch?
Wir haben mit der Opposition immer auf Augenhöhe gesprochen und kritisch, aber fair über verschiedene Themenbereiche diskutiert. Letztlich geht es darum, für die gesamte Bevölkerung von Marling das Beste herauszuholen.

Mal ganz ehrlich, gibt es in Marling auch „wahlmüde“ Bürger?
Das ist sehr schwer einzuschätzen. Diesbezüglich wage ich es nicht, eine Prognose abzugeben.

Giornalista pubblicista, scrittore.
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