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Neues Bürgerbeteiligungsportal www.39012.net von Besay Mayer

23 Aprile 2015

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Neues Bürgerbeteiligungsportal www.39012.net von Besay Mayer

Reden war gestern. Mitgestalten ist heute!

Frischer Wind für den Wahlkampf in Meran: Der junge SVP-Kandidat Besay Mayer arbeitete mit einem Team eine neue Webseite aus, die bereits vor den Gemeinderatswahlen online gehen wird. Das Beteiligungsprojekt www.39012.net soll der Auftakt für eine neue Ära der Bürgerbeteiligung in Meran sein.

Unter der Webadresse www.39012.net kann nun jeder Bürger mithilfe einer Online-Maske Gefahrenbereiche für Fußgänger, Rad- und Autofahrer melden – diese werden anschließend automatisch und für alle sichtbar auf einer Stadtkarte eingetragen, dargestellt und evaluiert. Ausgangspunkt für das Projekt war eine Diskussion der beiden Bürgermeisterkandidaten Gerhard Gruber und Paul Rösch im Ost-West-Club Meran, wo von Bürgern gefordert wurde, dem Thema Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer verstärkt Beachtung zu schenken.

Um dem Projekt, das künftig – unabhängig vom Ausgang der Gemeinderatswahlen –  auf diverse Bereiche ausgeweitet werden soll, den nötigen Rückhalt zu bescheren, wollte sich Besay Mayer von den beiden Spitzenkandidaten der beiden wichtigsten Parteien der Passerstadt die Unterstützung zusichern. Das Projekt soll bereits in der ersten Gemeinderatssitzung behandelt werden. Die Plattform sieht vor, künftig alle Gefahrenbereiche der Stadt mit Hilfe von Bürgern zu dokumentieren und diese anschließend gesammelt im Gemeinderat vorzubringen, um den Anliegen von MeranerInnen so mehr Gewicht zu verleihen.

Stimmen zum Projekt www.39012.net

Besay Mayer dazu: „Als Streetworker kenne ich die Gefahren der Stadt. Durch die Plattform entsteht Sichtbarkeit von Gefahrenzonen und daraus der Zwang zum Handeln. Die auf der Gemeindewebseite bereits existierende, aber schwer auffindbare allgemeine Plattform für Anregungen und Ideen ist zu wenig – sie hat eher Alibi-Charakter, weil die einzelne Stimme nicht gehört wird. Bürgerbeteiligung ist für mich ein zentrales Anliegen. Eine Kultur einer Bürgerbeteiligung zu entwickeln, braucht allerdings Zeit. Aber schon heute ist der Zeitpunkt gekommen, diesen Weg einzuschlagen. Bürgerbeteiligung stellt für mich einerseits einen Wert per se dar, andererseits ist sie praktisches Werkzeug, um die Lebensqualität einer Stadt im Detail zu verbessern. Nun liegt es bei den MeranerInnen, dieses Instrument wahrzunehmen und ihrer Stimme gemeinsam Gehör zu verschaffen.“

Auch Gerhard Gruber, SVP Spitzenkandidat um das Rennen des Bürgermeistersessels in Meran, ist der Meinung, dass innovative Politik den Bürger als engagierten Mitarbeiter wahrnehmen muss, der zum Wohlergehen der Gesellschaft beiträgt – und diesem somit auch die Möglichkeit der Mitarbeit anbieten muss.

Paul Rösch, Spitzenkandidat der Grünen, hielt sich gegenüber einer Stellungnahme zum Projekt 39012.net bedeckt bzw. will keine Parteienübergreifende Projekte in der Wahlkampfzeit anstreben.

 

 

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