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Charlie Hebdo – Wut und Trauer sind groß

11 Gennaio 2015

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Charlie Hebdo – Wut und Trauer sind groß

Politik erstarrt wie das Kaninchen vor der Schlange

Der freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag, Pius Leitner, zeigt sich nicht nur über den feigen verbrecherischen Anschlag von Islamisten gegen die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ schockiert, sondern auch über die meist gleichgeschalteten Reaktionen der regierungsnahen Medien in den europäischen Staaten. Letztere seien sehr bemüht, den Anschlag als Einzelfall herunterzuspielen und einen Kampf der Kulturen bzw. eine Ausbreitung des intoleranten und gewaltsamen Islam zu leugnen.

„Die europäische Politik verhält sich wie das berüchtigte Kaninchen vor der Schlange. All zu lange hat sie Warnungen nicht ernst genommen und erstarrt in Hilflosigkeit und Ratlosigkeit. Wurde nicht ein Mann wie Peter Scholl-Latour zunächst belächelt und dann heftig kritisiert, als er bereits 1983 in seinem Buch ‚Allah ist mit den Standhaften’ vor den Gefahren gewarnt hat, die vom Islam ausgehen? Sein Wunsch: ‚Ich wünschte, ich hätte nicht recht!’ ging leider nicht in Erfüllung. Ebenso erging es vielen anderen Islam-Kritikern, die nicht dem Multikulti-Sirenengesang und einer falsch verstandenen Toleranz erlegen sind. Wird jetzt Heiner Geissler aus der CDU ausgeschlossen, weil er eine Ausweisung der Islamisten verlangt? Langsam scheinen nun auch Leute aufzuwachen, die über Jahre das Lied der Gutmenschen mitgesungen haben“, so Leitner.

„Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, die es zu schützen gilt und das Verbrechen gegen Personen des Satiremagazins ‚Charlie Hebdo’ war ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit. Allerdings ist diese nicht nur in islamischen Ländern gefährdet und Wut und Trauer dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie auch in Demokratien westlicher Prägung gefährdet sind. Dazu sei nochmals Peter Scholl-Latour zitiert: ‚Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung (…) man kann wirklich von einer Desinformation im großen Stil sprechen, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt.’ , so Leitner weiter, der die Medien daran erinnert, dass sie neben der Meinungsfreiheit auch eine Informationspflicht haben – und zwar nicht nur, wenn sie mit Steuergeld großzügig gefördert werden und nicht nur am 24. Jänner, wenn sie mit dem Bischof zu Franz von Sales beten.

Leitner zeigt sich abschließend davon überzeugt, dass nur ein klares Bekenntnis zur eigenen Kultur das christliche Abendland retten könne. Diese Kultur sei leider von den Europäern selbst vernachlässigt bzw. teilweise sogar unterminiert worden. Da am Islam die Aufklärung spurlos vorübergegangen sei, fehle ihm ein wesentliches Element gegenüber dem christlich geprägten Europa, was wiederum die Spannungen erkläre. Daher könne die Integration von Muslimen in Europa nur über die Bildung erfolgen. Dort solle investiert werden und nicht in Waffen für muslimische Länder, deren Bewohner dann zu uns fliehen und unser Gesellschaftssystem aus den Angeln heben.

„Es wird sich zeigen, ob der islamische Terror mit Bleistiften bekämpft werden kann. Beim Hl. Kassian war es seinerzeit umgekehrt: da er sich als Schulmeister in Imola weigerte, im Unterricht die römischen Götter zu verehren und stattdessen das Christentum lehrte, wurde er zum Tode verurteilt und von seinen wütenden Schülern mit deren Griffeln erstochen. Bleibt zu hoffen, dass die Bleistifte der schreibenden Zunft dazu beitragen können, den Terror zu besiegen“, schließt Leitner.

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