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2.500 leerstehende Wohnungen in Bozen

21 Aprile 2014

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2.500 leerstehende Wohnungen in Bozen

Ausweisung von neuen Wohnbauzonen endlich stoppen

Der Bürgermeister und der Gemeinderat müssen endlich  die Konsequenzen daraus ziehen, dass in Bozen 2.500 Wohnungen leer stehen und damit jede weitere Ausweisung von Wohnbauzonen stoppen, so Roland Lang, Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT. Die nüchternen Zahlen, die nun im Südtiroler Landtag vorgelegt wurden, zeigen, dass es für die nächsten Jahrzehnte keine weitere Enteignung von landwirtschaftlichem Grün für Wohnungszwecke braucht.

Es braucht aber erträgliche Mietpreise und endlich die Fertigstellung von Rohbauten wie etwa im Stadtteil Firmian/ Kaiserau, wo aus Spekulationszwecken seit Jahrzehnten Wohnungen nicht fertiggebaut werden. Hier muss endlich mit entsprechenden Gesetzen Druck auf die Baufirmen ausgeübt werden!

In der Bozner Altstadt befinden sich zahlreiche leerstehende Wohnungen in denkmalgeschützten Häusern. Es wäre Aufgabe von Stadträtin Maria Chiari Pasquali und Ihren Beamten im Amt für Urbanistik und Wohnbau, hier Möglichkeiten zu finden, damit diese Wohnungen saniert und somit vermietbar werden.

In der Landeshauptstadt Bozen leben drei verschiedene Sprachgruppen, außerdem bereits jetzt der größte Teil der 50.000 in Südtirol wohnhaften Migranten. Die weitere ungehemmte Ausweisung von Baugrund für den Wohnungsbau würde automatisch auch für viele Menschen außerhalb Europas einer der Gründe sein, sich für Südtirol und Bozen als Einwanderungsziel zu entscheiden. Da es bereits jetzt in Bozen äußerst schwierig ist, der angestammten Stadtbevölkerung sowie  Menschen verschiedenster Nationalitäten eine lebenswerte Stadt und einigermaßen funktionierende Dienstleistungen anzubieten, muss  jede  weitere Zuwanderung zumindest nicht gefördert werden, heißt es in der Presseaußendung.

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