Cronaca

HGV traf sich mit Unterstaatssekretär Ferrazza

17 Luglio 2013

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HGV traf sich mit Unterstaatssekretär Ferrazza

pinzger ferrazza

Kürzlich weilte Walter Ferrazza, Unterstaatssekretär des römischen Regionenministeriums, zu einem Besuch in Bozen. Diese Gelegenheit nahm HGV-Präsident Manfred Pinzger wahr, um dem Unterstaatssekretär einen Forderungs – katalog des HGV zu erläutern und zu überreichen. Grundsätzlich, so unterstrich Pinzger in dem freund – schaftlichen Gespräch, müssen die besonderen Bedürfnisse der autonomen Provinz Bozen stärker berücksichtigt werden.

„Mit dem aus dem Trentino stammenden Unterstaatssekretär Walter Ferrazza hat Südtirol einen ausgezeichneten Kenner unserer spezifischen politischen Situation“, betont HGV-Präsident Manfred Pinzger. Bei dem Treffen, an dem auch HGV-Direktor Thomas Gruber teilgenommen hat, hat Pinzger auf die extrem starke Belastung der IMU auf die Gastbetriebe in Südtirol hingewiesen. Diesbezüglich hat der HGV diverse Abänderungsvorschläge formuliert, die in Rom von Senator Hans Berger eingebracht wurden. Konkret fordert der HGV unter anderem, dass die Hotels und Gastbetriebe als Betriebsgebäude eingestuft werden und die entsprechende steuerliche Behandlung erfahren. „Damit könnte man die Belastung durch die IMU merklich reduzieren“, argumentierte Pinzger. Unterstaatssekretär Ferrazza sagte Pinzger zu, sich im Zuge der Reform der IMU für die vorgeschlagenen Änderungen stark zu machen.
Weiters forderte Pinzger, dass die Bestimmungen für bargeldlosen Verkehr gelockert werden und die Grenze von 1.000 Euro erhöht wird, damit nicht weiterhin massiv Kaufkraft ins Ausland abfließt.
Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens war die ständig zunehmende bürokratische Belastung der Betriebe. „Hier braucht es dringend positive und konkrete Signale“, forderte Pinzger. Er ersuchte Unterstaatssekretär Ferrazza, sich beim Thema Arbeitssicherheit für Erleichterungen einzusetzen, zumindest bei den saisonalen Angestellten und bei der Risikoanalyse. Auch bei den Brandschutzbestimmungen, beim Abfalltransport sowie im Bereich Arbeitsrecht sind Erleichterungen notwendig. „Speziell für kleine Betriebe bedeuten die bürokratischen Bestimmungen eine große zeitliche und finanzielle Belastung“, verwies Präsident Manfred Pinzger auf die betriebliche Realität vor Ort. Unterstaatssekretär Walter Ferrazza hat dem HGV-Präsidenten zugesagt, sich in Rom für die berechtigten Anliegen der Klein- und familiengeführten Betriebe einzusetzen, schreibt der HGV abschließend in der Presseaussendung.

 

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