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Frauen sollen geschützt werden

20 Giugno 2013

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Frauen sollen geschützt werden

SenatEinstimmig ist am Mittwoch im Senat definitiv die Ratifizierung der Europakonvention zur Verhütung von Gewalt gegen Frauen genehmigt worden. Somit verpflichtet sich Italien endlich Opfer vor Gewalt zu schützen und hoffentlich die Straflosigkeit der Täter und Täterinnen zu beendigen. 

Es wäre in der Tat voreilig zu behaupten, dass alle Parlamentarier ihre Zeit verschwenden. Immer wieder zeigen Fakten, dass fähige Damen und Herren am rechten Ort tätig sind. Dank dieser dürfte einer Gleichstellung beider Geschlechter in Italien nicht mehr allzu viel im Wege stehen. Die Europakonvention zur Verhütung von Gewalt gegen Frauen, welche in Istanbul am 11. Mai 2011 verabschiedet wurde, hat der italienische Senat ratifiziert. Erstaunlicherweise einmal einstimmig! Nun könnten bedeutende, weitreichende Maßnahmen konkretisiert werden, nachdem die Konvention allerlei Bereiche miteinbezieht wie: Prävention, Betreuung und Hilfe, als auch Rechtsschutz. Besonders werden im Abkommen alle Formen von Gewalt gegen Frauen erfasst. Phänomene wie Zwangsverheiratung, Genitalverstümmelung, Stalking, physische und psychologische Gewalt und sexuelle Gewalt, könnte man allmählich aus der Welt schaffen oder zumindest konkret bekämpfen. Der Südtiroler Verfassungs- und Minderheitenrechtler, Senator Francesco Palermo hat die Ratifizierung des Istanbul – Abkommens aktiv unterstützt. Wie gut, dass es Idealisten gibt, die ihre Aufgabe ernst nehmen und voller Energie für ihre Mitmenschen kämpfen. Ein großer Dank gilt unseren Senatoren, die mit dieser „parlamentarischen Handlung“, Verantwortungsbewusstsein und Sinn für Menschenrechte gezeigt haben.

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